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Mission | Juni 2021


Gott wirkt vor unserer Haustür

Jesus hat uns einen wunderbaren, aber gleichzeitig herausfordernden Auftrag gegeben. Wir sollen Menschen in seine Nachfolge rufen. Doch wie können wir heute das Evange-lium in einer ansprechenden Art weitergeben?




Diese Frage beschäftigt uns in der Arbeitsgruppe MISSION2020. Wir versuchen deshalb, Gemeinden in ihren evangelistischen Aktivitäten zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde unter anderem die Toolbox Evangelisation mit über 30 kreativen evangelistischen Tools erarbeitet. In diesem Artikel teilen wir einige praktische Erfahrungen mit euch.

Strasseneinsätze
Ein Einsatz, bei dem das Evangelium in einem persönlichen Gespräch auf der Strasse weitergegeben wird, ist auch in Corona-Zeiten gut möglich. Eine bewährte Methode dazu ist EE. Sina Schmied berichtet von ihren Erfahrungen: Im Rahmen der Jüngerschaftsschule GROW absolvierte ich den EE-Kurs, in dem man lernt, wie das Evangelium einfach erklärt werden kann. Bei den wöchentlichen Strasseneinsätzen kamen wir durch einen evangelistischen Fragebogen mit vielen Leuten ins Gespräch. Ich habe es sehr spannend erlebt, die verschiedenen Meinungen der Passanten zu hören. Das Schönste war aber, wenn wir ihnen das Evangelium weitererzählen konnten. Ich habe gestaunt über die Offenheit vieler Menschen. Mehrfach durften wir für Personen beten, Bibeln mitgeben und bei einem Strasseneinsatz erlebten wir sogar, dass sich eine junge Frau für Jesus entschied.

Lebenskurse
Lebenskurse sind eine weitere Möglichkeit, Menschen von Jesus weiterzusagen. Remo und Noëmi Maurer haben in Ostermundigen gute Erfahrungen mit dem Lebenskurs MyLife gemacht und geben einige Erlebnisse weiter.

Weshalb habt ihr euch entschieden, MyLife Workshops durchzuführen?

Der Kurs bietet eine gute Möglichkeit, um Menschen aus dem Ort kennen zu lernen. Es geht ums Kontakte-knüpfen und gleichzeitig liegt der Fokus auf dem Wesentlichen: dem Sinn des Lebens. Das gibt uns die Möglichkeit, von unserem Erleben mit Gott zu berichten. Der Kurs gibt Anstoss, das eigene Leben zu hinterfragen und sich zu fragen, welche Rolle Gott darin spielt.

Könnt ihr kurz vorstellen, wie ein Kurs­abend aussieht?

Jeder der sechs Abende dreht sich um eine Metapher (Bild, Übertragung), z. B. Musik – welche Tonart bestimmt mein Leben? Nach einer Einführung gibt es Zeit für den Austausch oder für persönliche Reflexion. Während dem ganzen Kurs gestalten die Teilnehmer eine persönliche Landkarte ihres Lebens mit Hochs und Tiefs. Jeder Abend schliesst mit einem passenden Bibelvers, der Gottes Sicht auf uns Menschen ausdrückt.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? 

Wir haben erlebt, wie die persönlichen Beziehungen sehr wachsen durften. Es ergaben sich daraus zwei Glaubensgrundkurse mit Menschen, die sich für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Es eignet sich, den Workshop in einem neutralen Gebäude wie z.B. einem Kaffee durchzuführen. So können Hemmungen gegenüber Freikirchen abgebaut werden.

Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne bei Remo melden:   remo.maurer@gfc.ch

Zelteinsätze
Die Zeltevangelisation hat sich schon über Jahrzehnte bewährt und bringt noch heute viele Vorteile mit sich. Im vergangenen Jahr machte die GfC Worb sehr gute Erfahrungen mit ihrem Zelteinsatz unter dem Namen CONTENT – ein Wortspiel aus den englischen Wörtern für Zelt und Inhalt. Für den 29. August bis 5. September 2021 plant das Gemeindegründungsteam in Tafers zusammen mit den vier Partnergemeinden ebenfalls einen Zelteinsatz unter diesem Namen. Wer hilft beten, dass dadurch neue Kontakte geknüpft werden und Menschen zu Jesus finden?

Vielleicht wäre ein Zelteinsatz auch in deiner Region eine gute Möglichkeit. Bei Interesse kann das bereits bestehende Konzept von CONTENT einfach an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden.

Für weitere Fragen steht Albert Gyger albert.gyger@gfc.ch gerne bereit.